Nach einer wirklich kalten Nacht, oder eigentlich während
einer kalten, windigen Nacht, wurden wir von Pebbles aufgeweckt. Wir rollten
schnell unsere Schlafsäcke und die Swags (Bettrolle), die wir von Pebbles bekommen haben
zusammen und räumten alle anderen Utensilien aus der Küche in den Trailer.
Obwohl wir gegen 5 Uhr aufgestanden waren, verpassten wir unseren ersten
Sonnenaufgang. Der erste Halt, war eine verlassene Raststätte, an der wir unser
Frühstück auspackten und versuchten es bei Eiseskälte zu genießen. Nächster
Stop war Salt Hart, ein Salz“see“. Von weitem sah er aus, wie eine riesige
Eisplatte, auf der man Schlittschuhlaufen kann – mitten in der Wüste und in
Verbindung mit den weitentfernten Sandbergen ein unglaublicher Anblick.
Nächstes Ziel war Glendambo, in der nur ca. 25 Einwohner und 200 Schafe lebten.
Dort bereiteten wir unser Lunch zu, das wir dann im Bus während der Fahrt
verspeisten. Bevor wir Coober Pedy erreichten, hielten wir noch an einer ganz
normalen Straße mitten im Nirgendwo, mit einem Zebrastreifen, der eigentlich
keiner war, an. Pebbels erzählte uns etwas von einer Landefläche, für
Helikopter, falls einem Farmer etwas passierte und er Hilfe braucht.
Nach weiteren 3 Stunden Fahrt erreichten wir endlich Coober
Pedy, die Untergrundstadt. Wir machten eine kurze Bustour über die Hauptstraße
um einen kurzen Überblick zu bekommen und danach gab es eine 1-stündige Tour
durch die Opal-Minen, in der uns auch ein Untergrundwohnung gezeigt wurde. Ein
kurzer Film informierte uns über die Geschichte von Coober Pedy. Schließlich
ging es zu unserem Untergrundhostel um uns kurz frisch zu machen, da Pizzas im
naheliegenden Restaurant auf uns warteten.
ein riesen (Aborigine?) Gemälde
Opal im Stein.
Nachdem alle satt waren fuhren wir weiter zu Freunden von Pebbles die Kangaroos großziehen. Dort konnten wir Kangaroos streicheln, sie füttern und sahen sogar ein kleines Baby.
Babykangaroo außer Rand und Band!
Als wir zurückkamen, war bereits die zweite Groovy Grape
Gruppe im anderen Bus am tanzen, dass dieser von links nach rechts wackelte.
Wir fuhren schreiend und hupend im Kreis um uns ebenfalls anzukündigen. Pebbels
färbte sich ihre Haare pink und lila und ein anderen Mädchen und ich bekamen
ebenfalls eine pinke Strähne. Ich ging früh zu Bett, denn ich wollte gesund sein, bis
zu den langen Wanderungen, die noch auf uns zukamen.
Unser Untergrundhostel:
Traumhaft schön! Besonders der Salzsee!
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