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Montag, 17. Dezember 2012

Rock Patrol #2, Coober Pedy

Nach einer wirklich kalten Nacht, oder eigentlich während einer kalten, windigen Nacht, wurden wir von Pebbles aufgeweckt. Wir rollten schnell unsere Schlafsäcke und die Swags (Bettrolle), die wir von Pebbles bekommen haben zusammen und räumten alle anderen Utensilien aus der Küche in den Trailer. Obwohl wir gegen 5 Uhr aufgestanden waren, verpassten wir unseren ersten Sonnenaufgang. Der erste Halt, war eine verlassene Raststätte, an der wir unser Frühstück auspackten und versuchten es bei Eiseskälte zu genießen. Nächster Stop war Salt Hart, ein Salz“see“. Von weitem sah er aus, wie eine riesige Eisplatte, auf der man Schlittschuhlaufen kann – mitten in der Wüste und in Verbindung mit den weitentfernten Sandbergen ein unglaublicher Anblick. 


Nächstes Ziel war Glendambo, in der nur ca. 25 Einwohner und 200 Schafe lebten. Dort bereiteten wir unser Lunch zu, das wir dann im Bus während der Fahrt verspeisten. Bevor wir Coober Pedy erreichten, hielten wir noch an einer ganz normalen Straße mitten im Nirgendwo, mit einem Zebrastreifen, der eigentlich keiner war, an. Pebbels erzählte uns etwas von einer Landefläche, für Helikopter, falls einem Farmer etwas passierte und er Hilfe braucht.



Nach weiteren 3 Stunden Fahrt erreichten wir endlich Coober Pedy, die Untergrundstadt. Wir machten eine kurze Bustour über die Hauptstraße um einen kurzen Überblick zu bekommen und danach gab es eine 1-stündige Tour durch die Opal-Minen, in der uns auch ein Untergrundwohnung gezeigt wurde. Ein kurzer Film informierte uns über die Geschichte von Coober Pedy. Schließlich ging es zu unserem Untergrundhostel um uns kurz frisch zu machen, da Pizzas im naheliegenden Restaurant auf uns warteten.


 ein riesen (Aborigine?) Gemälde

Opal im Stein.


Nachdem alle satt waren fuhren wir weiter zu Freunden von Pebbles die Kangaroos großziehen. Dort konnten wir Kangaroos streicheln, sie füttern und sahen sogar ein kleines Baby.


 Babykangaroo außer Rand und Band!

Als wir zurückkamen, war bereits die zweite Groovy Grape Gruppe im anderen Bus am tanzen, dass dieser von links nach rechts wackelte. Wir fuhren schreiend und hupend im Kreis um uns ebenfalls anzukündigen. Pebbels färbte sich ihre Haare pink und lila und ein anderen Mädchen und ich bekamen ebenfalls eine pinke Strähne. Ich ging früh zu Bett, denn ich wollte gesund sein, bis zu den langen Wanderungen, die noch auf uns zukamen.

Unser Untergrundhostel:
 

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