Die 4 Tage, Samstag eingeschlossen, auf der Farm von Franz (Deutscher der 4. Generation) waren wirklich gut und spaßig, aber auch anstrengend, weswegen ich nach Feierabend immer das
Bett bevorzugte anstatt soziale Kontakte zu pflegen. Mein Körper gewöhnt sich von Tag zu Tag besser daran 7 - 9 Stunden zu arbeiten und es ist auch
absolut nicht so, dass ich am Morgen aufstehe und mir denke: "Ich hab' heute keinen Bock." - nach 3 Stunden Melonen picken, find' ich es vielleicht nicht mehr so lustig wie am Anfang, aber ehrlich gesagt find' ich das
ruhige Farmleben momentan ganz toll. Mit dem 4WD über die Felder zu düsen und Melonen und Büsche einzusammeln, Traktoren waschen, gärtnern, die Halle fegen usw. Unser Farmer meinte,
das wichtigste sei, Spaß an der Arbeit zu haben, auch wenn uns einmal etwas nicht so sehr liegt und er sorgt für Abwechslung in den verschiedenen Arbeitsaufgaben. Er und seine Frau sind wirklich nett zu uns und ich denke, dass es uns da um einiges schlimmer erwischen hätte können. Ich verdiene pro Tag 100$, welche ich bis auf die 120$ Miete in der Woche, auch gut ansparen kann, da es hier einfach nichts gibt, wo ich es ausgeben könnte.
Meine Hoffnung, dass ich vielleicht doch wieder mit Geld nach Hause komme, wächst also mehr und mehr.
Linda verkleidet als Winnetouch in Schuh des Manitu.
ich muss mich ja auch ein bisschen zum Deppen machen.
An die Ruhe hier in
Bruce Rock hab' ich mich auch schon gewöhnt.
Ich liebe es sogar hin und wieder das ganze Haus für mich zu haben. Ich hoffe jedoch, dass die beiden Mädchen Rupia und Stephanie demnächst mal die Fitnessstudiokarte vorbeibringen, damit ich diesem auch bald einen Besuch abstatten kann.
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