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Samstag, 23. Februar 2013

Westküste, Day #2

Am nächsten Morgen ging früh los zu den Ställen. Die Formalitäten, das Satteln der Pferde und das Aufsteigen von allen 14 Mädls (wir + ein Teil der 2. Gruppe) dauerte eine halbe Ewigkeit. Bis ich endlich, als eine der fast Letzten, mein Pferd Mystic zugeteilt bekam, saßen die Ersten bestimmt schon eine gute Stunde auf ihrem Pferd. Das Warten hatte sich allerdings gelohnt. Der Ausritt war absolut schön. Vor allem bei dieser traumhaften Kulisse. Strand, Fluss, ein kleiner Wald und im Hintergrund Berge. Die Morgensonne ließ alles noch doppelt so schön aussehen. Wir spazierten also mit 3 professionellen Reitern in Reih und Glied hintereinander. Nach der 3/4 Strecke konnte man sich zwischen weiter"spazieren" oder weiter"rennen" entscheiden. Voller Adrenalin wie ich war, wählte ich natürlich die Rennstrecke. Nach dem Galopp trafen wir uns wieder mit der anderen Truppe am Strand, von dort aus wir durch den Fluss wateten - bis zum Sattel! und das ganze zweimal. Beim Heimweg wählte ich wieder die Rennstrecke und eine Japanerin fiel sogar "gekonnt" vom Pferd, tat sich aber glücklicherweise nichts außer ein paar Schürfwunden.
Nach dem spannenden Ausritt fuhren wir auf direktem Wege zum Shell Beach. Dort hatten wir leider nicht sehr viel Zeit, aber für ein bisschen Baden reichte es. Leider war das Meer gegen unsere Erwartung keine Abkühlung. Es musste mindestens 29°C haben. Trotzdem irgendwie ziemlich lustig, fehlten nur noch die Blubberblasen und man hätte meinen können, man sitzt im Whirlpool. Der Strand, wie schon der Name sagt, war voll mit tausenden kleinen, weißen Minimuscheln. Schließlich ging es, mit kurzem Halt in Denham, weiter nach Monkey Mia (Resort) zu den Delfinen. Dort gingen wir nach der Chaoszimmerzuteilung und dem Abendessen mit einem Aboriginal zum Strand und machten ein Lagerfeuer. Es waren auch wieder andere Leute mitdabei und wir lernten viel über die Aborigines. Die Männer durften die Didgeridoos spielen und wir Frauen in eine riesen Muschel blasen. Kaum einer brachte einen Ton heraus. Zum ersten Mal hab' ich vom Südstern Sternenbild gehört, welches man auch auf der australischen Flagge sieht. Am Ende haben wir noch 3 rohe Fische über dem Lagerfeuer gebraten, gehäutet und gegessen. Da am nächsten Morgen für unsere Gruppe Kajaktour mit eben diesem Aboriginal anstand, gingen fast alle früh zu Bett.

 Horserange






 

 Shell Beach



 
 Monkey Mia Resort




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